ich lehn mich mal aus dem fenster…oder besser nicht?

Und? Wie gehst du methodisch in deiner Arbeit vor?
Hier herrscht entweder bereits hermetische Klarheit und eine enge Verschwisterung mit einer Methode, die – hat man sie einmal lieb gewonnen – sehr viel Klarheit in das eigene Projekt zaubern kann.
Manchmal verhält es sich auch wie mit einer Hass-Liebe, wenn die Methode zwar Ankerpunkt der Arbeit ist, ihre praktische Ausübung aber die ersten grauen Haare einbringt. Methodenwechsel ist für viele eine Albtraumvorstellung, die das bereits beackerte Datenmaterial zittern lässt und Trennungsschmerz gegenüber den lieb gewonnenen Blickwinkeln auf die eigene Arbeit evoziert.
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worum geht’s?

Promovieren heißt nicht nur einer bestimmten Forschungsfrage empirisch oder/und theoretisch nachzugehen. Es bedeutet auch, unterschiedliche Handlungs- und Kommunikationsfelder zu betreten sowie deren Spuren aufzunehmen, ihre Grenzen auszuloten und zu erfahren oder neue Felder zu initiieren und zu tradieren. 
 
Als Promovierende begeben wir uns in einen fachlichen Diskurs, der neben offiziellen Anforderungen auch von impliziten Regeln und Gepflogenheiten geprägt ist. Damit verbunden entstehen eine Vielzahl an Metafragen und Metathemen im Sinne von Begleitsymptomen des Promovierens. 
 
Der Blog „how to meta“ möchte Raum bieten für einen Austausch über diese Fragen, Praxen, Haltungen und Themen, sie sichtbar machen, sie anreichern und kommentieren – und das gern mit einem Augenzwinkern.